Das schönste Ei der Welt

Theater Pina Luftikus

Sonntag, 08.11.2015

Am Sonntag dem 8. November spielte Petra Jaeschke vom Theater Pina Luftikus die Geschichte vom „schönsten Ei der Welt“, nach dem Bilderbuch von Helme Heine.


Pünktchen, Latte und Feder sind Hühner im königlichen Hühnerstall. Jede der Drei hält sich für die Schönste. Pünktchen meint, sie hat das schönste Federkleid, Latte findet ihre Beine am schönsten und Feder sagt, sie hat den schönsten Kamm - doch welches von ihnen ist das schönste Huhn? Das soll nun der König entscheiden. Doch der König kann das nicht und fragt seine Beraterin, die gefräßige Frau Reineke, allerdings denkt die bei Hühnern nun wirklich nicht unbedingt an Schönheit .. Nur die treue Köchin Emilie weiß, worauf es ankommt: auf die inneren Werte. Deshalb soll das Huhn das schönste sein, welches das schönste Ei legt.


Diese Geschichte wurde von Petra Jaeschke „im Alleingang“ gespielt, mit wenigen Mitteln verwandelte sie sich während des Spiels in den König (Krone), Frau Reineke (Fuchsschal) Pünktchen (mit einer Feder in der Hand) Hühnchen Latte zeigte ihre feschen Beine und Hühnchen Feder hatte einen prächtigen (Hahnen) Kamm auf den Kopf. So zeigten sie sich dem recht verknittert wirkenden König. Doch ihr Qutfit beeindruckte ihn nicht, daher sollte jedes Huhn noch einen Tanz aufführen. Hühnchen tanzte ganz verträumt einen Walzer, Latte eine fetzige Samba und Feder legte einen Bauchtanz auf’s Parkett, wirklich hübsch anzusehen. Auch diese Darbietung brachte keine Entscheidung, daher wurde nun beschlossen, jedes Huhn solle noch ein besonders schönes Ei legen. Auch die dritte Probe bestanden alle mit Bravour. 100 Punkte für alle drei Kandidaten!




Don Clarke... "auf Welttournee"

Comedy mit britischem Humor

Freitag, 06.11.2015

Auf seiner „Welttournee“ machte Don Clarke nun auch Station im LaLi und gab seinem Langenhorner Publikum „Lebenstipps der etwas anderen Art“: „Wenn Du abnehmen willst, musst Du erst mal zunehmen! Das lief bei mir so gut, dass ich ein paar Mal verdoppelt habe...“ Deshalb betreibt er nun wieder (Ritter) Sport...

 

In über 1000 Shows in ganz Deutschland hatte Don Clarke in den letzten Jahren das Publikum absolut auf seiner Seite. Seit drei Jahrzehnten lebt er in Deutschland und  um seinen Weg hierher geht es in seinen Programmen. „Ich bin eine lebendige Biografie auf der Bühne… mit einigen Lügen", sagt er.

 

Nach so vielen Jahren wundert er sich noch immer über die Eigenheiten der deutschen Sprache, die allerdings für einen unschätzbaren Unterhaltungswert in seinen Shows sorgen. So ist für den Briten  z. B. die Buchstabenfolge „ie“ oder „ei“ kaum auseinander zu halten, was ja eigentlich kein Problem ist - wenn man nicht gerade in einen Schießverein eintreten möchte…

 

Don Clarke ist einer der wenigen Künstler, die Jedem ganz unkompliziert entgegen kommen. Für seine Bühnenauftritte benötigt er lediglich ein Handmikrofon, einen Stehtisch und einen Barhocker - keine Musikeinspieler, keine „Lichtspecials“ – er ist eben ein „natural born comedian“.

 

An diesem Abend reiste er aus Berlin an, die letzte Etappe nach Langenhorn legte er in der U1 zurück, denn „seinen Führerschein hat er abgegeben“. Den Soundcheck erledigte er sofort nach seinem Eintreffen zusammen mit René, unserem Techniker, in zwei Minuten. Dann verschwand er wieder – und bald darauf  hörte man vergnügtes Gelächter vor der Eingangstür, wo einige Gäste „Eine rauchten“ - Don Clarke mitten unter ihnen sorgte schon hier draußen für viel Spaß (Er hat schon vor längerer Zeit beschlossen, die Prognose seines Arztes, 90 Jahre und älter zu werden, unbedingt zu hintertreiben und mit dem Rauchen angefangen - „wer will schon so alt werden“.)

 

Detailgetreu schilderte Don Clarke dann an diesem Abend Geschichten, die auch bei ihm sozusagen aus dem „Leben gegriffen“ sind, er würzte sie dann mit der ihm eigenen Portion Britischem Humor. Er sagt von sich selbst, „Nichts“ zu machen – Doch das was er dann machte, sorgte für allerbeste Unterhaltung, sein Publikum "lachte Tränen“. Ein Mann mit Mutterwitz, den offenbar die „pure Lebensfreude" antreibt. Unermüdlich ging Don Clarke während seiner Show auf der Bühne auf und ab (wahrscheinlich sein Sportpensum für diesen Tag) – ohne „Punkt und Komma“ absolvierte er sein Programm, am Ende war auch der (lachende) Zuschauer regelrecht erschöpft.




"Helli Huh, der gute Wolf"

Ein musikalisches Märchen

Sonntag, 11.10.2015

 

Sie kamen aufgeregt und erwartungsvoll ins LaLi und waren verwundert darüber, dass keine Kinderbühne aufgebaut war. Nur ein Notenpult und ein Keyboard standen vor der Bühne…


Pünktlich um 16:00 Uhr begann Helmut Stuarnig mit dem Märchen vom guten Wolf Helli Huh. Er klärte erst mal, warum der Wolf Helli Huh hieß. Weil nämlich ein Wolf huhh durch den Wald ruft. Er probierte dieses huhh mit den Kindern zusammen aus: huhh tönte es durch den Raum – und dann die Erwachsenen, huhh, etwas tiefer im Ton. Dann ging es im Gespräch mit den Kindern um Wölfe, die sie schon aus anderen Märchen kannten. Böse Wölfe, die Kinder kannten sich gut aus. Über „Peter und der Wolf“ kam Herr Stuarnig zu seinem Anliegen, seine Märchenfiguren auch mit einer bestimmten Melodie zu verbinden, in diesem Fall gespielt auf seiner Violine und begleitet vom Lew Beloglasow auf dem Keyboard, er ist der Komponist der Melodien.

 

In der Geschichte geht es um die Begegnungen von Helli Huh mit den Märchenfiguren Rotkäppchen, den sieben Geißlein, den drei kleinen Schweinchen und mit Peter (und der Wolf). Alle sind auf einer Liste vermerkt, die der Vater Helli Huh mit auf den Weg gegeben hat, als er loszog, um die Welt kennen zu lernen. Laut Liste können sie gefressen werden. Doch weil Helli Huh ein guter Wolf ist, hört er auf die Kinder, die entsetzt von diesem Plan abraten, bis Helli Huh zu einem Haus kommt, in dem ein wütender „Dickwanst“ wohnt. Den soll Helli Huh nun aber fressen. Danach befreit er Däumling und seine Geschwister aus einem Käfig, in dem der „Koloss“ sie eingesperrt hatte. Jetzt waren die Kinder zufrieden, weil ein gutes Werk vollbracht war. Vor Freude wurde gemeinsam ein Freudentanz aufgeführt und die „Liste“ konnte abgehakt werden.


Dieses Märchen und die dazugehörigen, schönen Melodien, wurden von den Kindern auf sehr unterschiedliche Weise verfolgt. Einige saßen gebannt auf ihrem Platz und ließen sich auf die Musik ein – andere machten keinen Hehl daraus, dass es ihnen nicht gefiel. „Nicht schon wieder“ (Musik). „Wann geht es denn los?“ Für diese Kinder war nicht genug „Action“ dabei, nur Sprache und Musik, das war ihnen zu wenig. Sie waren jedoch begeistert dabei, als „der Wolf“ Geige spielend mit Ihnen „durch den Wald stapfte“. Und als Helmut Stuarnig und Lew Beloglasow nach Ende der Geschichte noch einmal die verschiedenen „Erkennungsmelodien“ der Tiere, die mitgewirkt hatten, anspielten, wussten die Kinder erstaunlich genau, zu wem sie gehörten.




"Gipsy Swing"

Luftig swingende Jazz-Rhythmen

Freitag, 9.10.2015

Nach langer Sommerpause wurde die neue Saison 2015/2016 unter „neuer Flagge“ (neues Logo und neue Homepage) mit einem Konzert der Band „Gipsy Swing“ eröffnet.


Die Anzahl der Zuschauer war überschaubar, daher herrschte eine entspannte und angenehme, fast gemütliche Atmosphäre im LaLi. Wer rechtzeitig gekommen war, konnte an einem der Tische Platz nehmen, um das Konzert von dort aus bei einem Glas Wein zu genießen. Wer an den Tischen keinen Platz mehr fand, saß in den sich dahinter befindlichen Stuhlreihen. Doch wie immer gab es auch die begeisterten Fans der Jazzmusik, die sich gar nicht erst einen Sitzplatz suchten, weil die Rhythmen sie sowieso nicht auf demselben halten würden. Für sie standen die Bistrotische bereit.


Die Band Gipsy Swing - das sind der in Graz geborene Helmut Stuarnig mit seiner Violine, er gründete die Band im Jahre 2010. Weiter gehört der in Danzig geborene Medard Krajecki am Kontrabass dazu, der Hamburger Frank Laue mit seiner Gitarre und die in Polen geborene Malwina Richter, geb. Krajecki (ja, es ist die Tochter des Bassisten) Jazzgesang.


Diese vier leidenschaftlichen Musiker, die sich der Musik von Django Reinhardt verschrieben haben, präsentierten sehr authentisch den „Swing, der pure Lebensfreude verströmt“. „Wir mögen diese Musik so sehr, dass wir uns nur schwer entscheiden können, welche Stücke wir vortragen“, erzählte Malwina Richter und entsprechend umfangreich war das mitgebrachte Repertoire. Das Publikum konnte sich über Originalkompositionen wie z. B. "Swing from Paris" freuen und Hits wie "bei mir bist du schön" und "I can't give you anything but Love". Es wurde zwei Stunden lang mitreißende Musik geboten, die sich an den „luftig swingenden Jazzrhythmen aus der instrumentalen Virtuosität des Genies Django Reinhardts“ orientierte. Nach zahlreichen Zugaben verließ ein begeistertes Publikum das LaLi, denn es war wirklich ein sehr schöner Konzertabend.




"Nutten, Koks & frische Erdbeeren“

Die Geschichte des deutschen Schlagers

...mit Mary Roos & Wolfgang Trepper

Mittwoch, 01.04.2015

„Nutten, Koks und frische Erdbeeren“ ist das erste gemeinsame Programm von Schlagerlegende Mary Roos und Kabarettist Wolfgang Trepper – hier bei uns im LaLi fand die Vorpremiere, sozusagen die „Welturaufführung“ statt.


Doch vorher wurden, auch im LaLi, zwei Probentage absolviert. Für uns als Gastgeber eine ganz neue und aufregende Erfahrung. Besonders gespannt waren wir auf Mary Roos und darauf, wie sie als internationaler Star im „wirklichen Leben“, also hinter der Bühne wirkt. Da kann man nur sagen: sehr sympathisch und natürlich, ihre Herzlichkeit wirkte überzeugend ehrlich.

 

Auch Wolfgang Trepper gehört zu den Künstlern, die völlig unkompliziert und kein bisschen „aufgesetzt“ auf ihre Mitmenschen zugehen. Dies konnten wir schon bei seinem Soloauftritt im vergangenen Jahr im LaLi feststellen. Nun war es spannend, die beiden Künstler bei ihren Proben für das neue Programm zu erleben.

 

Ja und dann war es so weit, das LaLi füllte sich, erwartungsvoll begab sich das Publikum auf seine Plätze – hier und da hörte man ein Raunen „Du, der Herr hinter Dir sieht aus wie Corny Littmann"...


Tatsächlich, er sah nicht nur so aus, sondern er war es auch. Er begrüßte das Publikum: „Vor Ihnen hat es noch Niemanden gegeben, der diese beiden Künstler gemeinsam auf der Bühne erlebt hat“, etwa mit diesen Worten begann Corny Littmann, der Regisseur dieser Show. Es folgten noch ein paar Scherze, (es war ja der 1. April), bevor nach ihm Wolfgang Trepper auf die Bühne kam - er stürmte sie sozusagen, so wie es seine Art ist.

 

Zunächst löste er das Rätsel um den Titel des Abends: Der allseits bekannte Sänger Heino verlangte in jedem Engagementsvertrag nach „Nutten, Koks und frischen Erdbeeren“ in seiner Garderobe – wurde seinem Wunsch nicht entsprochen, war er angeblich recht übellaunig ..

 

Wolfgang Trepper, der leidenschaftliche „Schlagerhasser“, kam nun, so wie man ihn kennt, gleich richtig „in Fahrt“ – er schimpfte auf den deutschen Schlager und seine Interpreten und dabei bekam fast jeder sein „Fett weg“ – außer Udo Jürgens, den er wohl sehr verehrt hat. „Es ist ungerecht. Udo Jürgens ist tot und Bernhard Brink ist kerngesund.“

 

Von dem was nun folgte, kann auch dieses Mal nicht viel berichtet werden, denn Wolfgang Trepper und seine Geschichten kann man nicht beschreiben, man muss ihn selbst erleben .. er bestach mal wieder mit seinem manchmal auch etwas schwarzen Humor und das Publikum amüsierte sich prächtig.

 

Doch er war ja nicht allein gekommen. Das Publikum wartete langsam schon etwas ungeduldig auf Mary Roos, die nun von Herrn Trepper frech als die „Helene Fischer der Bronzezeit“ angekündigt wurde.

 

Da war sie. Die immer noch großartige und temperamentvolle Sängerin begeisterte das Publikum mit bekannten Hits aus ihrer langen Karriere. Sie wurde begleitet von vier jungen Musikern, die sie für diese Show ausgesucht hatte: Nick Flade, musikalischer Leiter (Klavier), Thomas Käfel (Schlagzeug), Christian Diener (Bass) und Ferdinand Kirner (Gitarre). Es hat viel Spaß gemacht, zu beobachten, mit wieviel Freude diese vier jungen Männer Musik machten.


Herr Trepper befragte Mary Roos zwischen ihren musikalischen Beiträgen bei „Jägermeister“ und frischen Erdbeeren zu ihrer Karriere und motivierte sie, lustige und denkwürdige Begebenheiten aus ihrem Künstlerleben zu erzählen. Auch versuchte er sie immer mal wieder zu provozieren, nannte die Sängerin laut und deutlich Frau Rossss, da sie angeblich „nicht mehr so gut hören kann“ – Mary Roos jedoch reagierte auf Herrn „Tripper“ sehr schlagfertig.


Die Aufgabenverteilung an diesem Abend war klar: Der selbsternannte „Pausenclown“ Wolfgang Trepper führte durch den Abend und rechnete Jahrzehnt für Jahrzehnt mit den größten Hits und Stars der Schlagerbranche ab. Dazwischen präsentierten Mary Roos und ihre Band bekannte Songs der 60er, 70er und 80er Jahre, z. B. ihre Hits „Schuld war nur der Bossanova“ „Hamburg im Regen“ oder „Arizona Man“ u.a.m.


Das Programm bot ein „Gag-Feuerwerk“, das zwar eindeutig auf Kosten diverser Schlagersänger ging, die jedoch auch, wenn man genau hinhörte, eine Spur liebevoll durch den Kakao gezogen wurden. Zudem lieferten Mary Roos und Wolfgang Trepper auch ein ganzes Stück (Schlager) Zeitgeschichte.

 

Zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung, bei der man zeitweise aus dem Lachen gar nicht mehr herauskam - Jeder humorvolle Schlagerfreund sollte sich die Show "Nutten, Koks und frische Erdbeeren", mit der Mary Roos und Wolfgang Trepper nun ihre Deutschlandtournee beginnen, nicht entgehen lassen!




"Die Schlappohrpfeife"

Figurentheater Wolkenschieber

Sonntag, 22.03.2015

Passend zur Jahreszeit wurde als letztes Stück der Kulturmix-Saison 2014/2015 ein Stück mit Hasen aufgeführt: Der kleine Hase Hoppla und der große Hase Hupsi freuen sich ihres Lebens, sie spielen zusammen, futtern zusammen und wärmen sich ihr Fell in der Sonne.

 

Bis sie zum ersten Mal am Waldesrand „Möhren mopsen wollen“! Da hat der kleine Hase plötzlich vor allen möglichen Dingen Angst! „Ich bin ein Schisser“, stellt er fest, doch er übt fleißig, was Hupsi ihm aufgetragen hat: sich verstecken, sich anschleichen, jemanden erschrecken.. und es klappt bald schon ganz gut. Doch als es los gehen soll, am Waldesrand die Möhren zu klauen, hat er wieder Schiss... “Es hilft nichts, du musst mutig werden“,  meint die Eichkatze und da ist es auch gut, dass Maulwurf Mule in der Dunkelheit hilft, die Angst zu überwinden und auch Hupsi, die Raupe und die Ratte haben ein paar gute Tipps für Hoppla. Doch leicht ist es nicht, mutig zu werden, findet er...

 

Aber dann hat noch die Ratte einen „rattenscharfen“ Trick und pfeift ihm ein Lied: „Hast Du Angst dann gib nicht auf, spitz die Lippen pfeife drauf.“ Ich wette, mit diesem Lied auf den Lippen verließ so mancher große und kleine Zuschauer nach dieser zauberhaften Aufführung der „Wolkenschieberin“ Dörte Lowitz das LaLi.




Die Jan Fischer Blues Band „Roadsideboogie“

Freitag, 20.03.2015

Seit Gründung der „Jan Fischer Blues Band“ im Jahr 2004 sorgt der Bluessänger und Top-Pianist Jan Fischer zusammen mit Martin Friedenstab (Gesang und Gitarre) und Jochen Reich (Schlagzeug) deutschlandweit für mitreißende Abende und beste Stimmung – auch an diesem Abend in Langenhorn. Mit seinem ungezwungenen Entertainment und dem intensiven Kontakt zu den Zuhörern gelang es dem Trio schon nach den ersten Takten, das Publikum im bis auf die hinteren Stehplätze besetzten LaLi zu begeistern und in das Programm mit einzubeziehen. Die Leidenschaft und Intensität, mit der die Musik vorgetragen wurde, sorgte dafür, dass der „Funken“ von Anfang an auf die Zuhörer überspringen konnte.


Was diese leidenschaftlichen Musiker, denen ihre Musik sozusagen „in Fleisch und Blut“ liegt, zu bieten hatten, war ein vielfältiges, abwechslungsreiches und umfangreiches Programm aus Blues, Boogie und Rock’n Roll, Titeln wie z.B. Shame on You, Oh sweet Mama, Talk to me baby oder Maybelline, das dem teils tanzenden und mitklatschenden Publikum viel mehr bot, als ein übliches Konzert. Mit tosendem Applaus und begeisterten Pfiffen wurden die Künstler immer wieder gefeiert, am Ende waren großzügige Zugaben die Folge.


Jan Fischer war zum zweiten Mal auf der Bühne des LaLi. Am Ende dieses Konzertes bedankte er sich bei seinen Zuhörern und allen, die dieses Konzert erneut möglich gemacht hatten. Sein Wunsch, bald wieder eine Einladung ins LaLi zu erhalten, wurde vom Publikum mit großem Applaus unterstützt.


Na, da wollen wir doch mal sehen, was sich machen lässt.




Die kleinen Leute von Swabedoo – Ambrella Figurentheater

Sonntag, 22.02.2015

Zur „Puschelblumenzeit“ werden in Swabedoo weiche, warme Pelzchen für den Winter „geknurpselt“, die gegenseitig verschenkt werden, nur so aus Freundlichkeit. Daran hat Jedermann seine Freude – zu schenken und beschenkt zu werden… Der große grüne Kralla jedoch kennt keine Freundlichkeit, doch die Begehrlichkeiten der kleinen Leute meint er zu kennen: die Pelzchen lieber für sich zu behalten oder ein großes Pelzchen geschenkt zu bekommen und dann möglichst Niemanden mehr zu begegnen... plötzlich müssen die Leute aufpassen, denn es verschwinden Pelzchen, man beginnt sich gegenseitig argwöhnisch zu beobachten.

 

Die kleine Swabibi schenkt ihr Pelzchen trotz allem dem alten Swabedurk, denn er hat Keines - und weil sie nun kein Pelzchen wieder bekommt, läuft sie weg, um Puschelblumen für ein neues Pelzchen zu suchen. Sie verirrt sich in der Öde, wird von Kralla vor dem Erfrieren gerettet, entdeckt sein gutes Herz und überredet ihn, nach Swabedoo mitzukommen. Die nächsten Pelzchen werden mit grünem Fell durchsetzt sein… und die Verteilung der Pelzchen wird noch einmal neu überlegt und alles wird wieder gut.

 

Viele Zwischenrufe der Kinder verrieten, dass sie voll dabei waren, sie regten sich richtig auf über den Kralla... Heike Klockmeier ging darauf ein und beteiligte sie am Fortgang der Geschichte, die wie immer, vom Ambrella Figurentheater sehr liebevoll gezeigt wurde.




Die Antenne – „Nur nicht die Wut verlieren“

Freitag, 20.02.2015

Es ist nun schon fast Tradition, dass die Tournee des Kabaretts „die antenne“ regelmäßig auch nach Langenhorn auf die Bühne des Lali führt. Seit 35 Jahren lieben Fans und Publikum in und um Hamburg dieses Ensemble, das alle zwei Jahre mit seinem aktuellen Programm für gute Unterhaltung sorgt. In diesem Jahr ging die muntere Hamburger Gruppe unter dem Titel „nur nicht die Wut verlieren“ auf ihre „Geburtstagstournee“.


Geboten wurde auch im neuen Programm wieder eine Mischung aus Kabarett und Comedy. z. B. ein Interview mit der Bundeskanzlerin, in dem sie ihre politischen Ziele klarstellt und zu ihrer Arbeitsweise bemerkt: „Ich sitze ganz ruhig und mache meine Arbeit.“ Weitere Themen waren die Marketingmaßnahmen der Bundeswehr für die Einstellung weiblichen Personals, Frühbucherrabatte in Arztpraxen, komfortable Suiten für Knastbrüder aus Wirtschaft und Sport sowie der Vorschlag von Michael Stich, für die Olympischen Spiele auf dem Grasbrook einen Wettbewerb für Exhibitionisten „French Open“ einzuführen. Es wurde berichtet von Containern, die in China für dreierlei Arten Altglas aufgestellt wurden (Grünglas, Weißglas und Glasnudeln) und natürlich waren auch die Bauern Hinnerk und Claas wieder mit von der Partie. Sie gaben ihre bodenständigen Ansichten über Vieh und Volksvertreter preis und beschäftigen sich zudem mit dem Einsatz von „Ei-Phones“ im modernen Agrarbetrieb. Das „Damenkränzchen“ durfte selbstverständlich auch nicht fehlen, es tauschte sich bei Butterkuchen und Baileys über die Aktivitäten und Gewohnheiten ihrer „besseren Hälften“ aus.


Ein in schon fast gewohnt kurzweiliger und unterhaltsamer Abend mit „der antenne“.




Alberta geht die Liebe suchen – Tanderatheater

Sonntag, 25.01.2015

Der Frühling ist da! Die kleine Maus Alberta erwacht aus dem Winterschlaf. »Der Frühling ist, wenn alles erwacht« erklärt Mama Maus, „und das Schönste am Frühling ist die Liebe. Sie macht, dass dein Herz Purzelbäume schlägt.« Da beschließt die kleine Maus, die Liebe zu suchen.

 

Aber wo könnte die sein? Vielleicht unten auf der Erde? Nein, da würde man ja drauf treten. Oder oben auf dem Baum? Nein, da würde sie ja herunterfallen. Zum Glück trifft Alberta Fred, den kleinen Mäuserich. Die beiden beschließen, zusammen zu suchen.

 

Was sie auf ihrer Suche erleben, wurde liebevoll von den Puppenspielerinnen Dörte Kiehn und Cornelia Unrauh dargestellt. Unsere kleinen Zuschauer verfolgten die Geschichte gespannt und mucksmäuschenstill und erhielten am Ende die scheinbar ganz einfache Antwort:  „Die Liebe brauchst du nicht zu suchen. Sie findet DICH. Und wenn sie da ist, siehst du sie mit dem Herzen.“




Axel Pätz – „Das Niveau singt“

Freitag, 23.01.2015

Mit Axel Pätz, dem „Meister des schwarzen Humors“, hatten wir ein echtes Highlight des „skurrilen und wortgewaltigen Kabaretts“ auf die Bühne des LaLi eingeladen.


Der „Senkrechtstarter der deutschen Kabarettszene“ hat mit seinem zweiten Soloprogramm „das Niveau singt“ erneut einen Volltreffer beim Publikum gelandet, auch an diesem Abend in Langenhorn.


Axel Pätz, der hervorragende Unterhalter, der nicht nur als Sprachvirtuose, sondern auch im musikalischen Bereich (er spielt brillant Klavier und Akkordeon) zu überzeugen weiß, belegte mehrfach den 1.Platz bei den deutschen Kleinkunstpreisen. Seine pointierten Texte mit nicht selten makabrem Ausdruck, weiß er sehr abwechslungsreich und vergnüglich vorzutragen.


Die für dieses Programm hinzugezogenen „Schrecken des Alltags“ betreffen alle Altersstufen der Bevölkerung, vom Kleinkind (man sollte die Kinder selbst entscheiden lassen) über die Schüler (sie schreiben „Pisa“ mit zwei z) und jungen Familien („Familienhotline“) bis zu den Senioren, die sich für die Ü80-Party aufbrezeln. Axel Pätz hat sie alle sehr genau beobachtet und versteht es, diese Beobachtungen wortgewandt in einen Zusammenhang zu bringen und sein Publikum damit bestens zu unterhalten. Er war an diesem Abend zum ersten Mal im LaLi, diese Abkürzung war ihm nicht geläufig. So vermutete er, dass LaLi für Langenhorner Liebe“ steht (hübsche Idee). Es gelang ihm ein intensiver Kontakt zum Publikum, er fesselte es geradezu. Sicher lag dies u. a. auch an der „alltagstauglichen“ Thematik seines Programms, die Niemandem wirklich fremd war.


Am Ende dieser Aufführung brachte es Axel Pätz mühelos fertig, die Zuschauer zu „Mitwirkenden“ zu machen – mit Freude sangen sie zu einer Schulfibel - Satire als „LaLi Chor“ unter seiner Leitung.


Es war ein sehr vergnüglicher Abend auf hohem Niveau!


Veranstalter:

Kulturmix in Langenhorn e.V.

Büro der Fritz-Schumacher-Siedlung

Tangstedter Landstr. 221a

22417 Hamburg

 

Tel.: 040 - 530 48 371

Veranstaltungsort:

LaLi Kulturhaus

Tangstedter Landstr. 182a

22415 Hamburg

 

Vermietung

Tel: 040 - 530 35 729



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