Gemeinnütziger Verein zur Förderung der Stadtteilkultur seit 2006

 


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Die Melker, Humorband aus Norddeutschland

 28. Oktober 2011

 

 

In Langenhorn war was los! Zum ersten Mal kam die Norddeutsche Humorband  „Die Melker“ am 28. Oktober auf die Bühne des Lali und das hatte sich schon lange vorher wie ein Lauffeuer in Langenhorn herum gesprochen. Die Kartennachfrage war schon vor Beginn des Kartenverkaufs riesengroß, entsprechend schnell waren die Karten restlos ausverkauft. Wir bedanken uns sehr bei den Mitarbeitern der Kartenverkaufsstellen, die dieses Mal auch die undankbare Aufgabe hatten, schon nach kurzer Zeit des Kartenverkaufs den zahlreichen Fans der Melker klar zu machen, dass keine Karten mehr zu haben waren.

Ja und dann war der Tag endlich gekommen, an dem die Band ihren Auftritt in Langenhorn hatte. Routiniert schnell waren die Vorbereitungen von den Musikern auf der Bühne getätigt, der Soundcheck aus dem ff erledigt – und die Männer in eine Auszeit wieder verschwunden – das hatten wir ja noch nie, dass alles so zackig vonstatten ging! Daher konnte das ungeduldige Publikum schon früh eingelassen werden. Unermüdliche Fans der Band hatten sich auf den Weg gemacht, um vielleicht doch noch eine Eintrittskarte zu ergattern, einige hatten tatsächlich Glück, denn aus Krankheitsgründen wurden Karten zurückgegeben.

Pünktlich fing es an. Alfred, Hans, Peter und Farhad, bekannt als „ DIE MELKER – die Band mit gute Laune Garantie“ betraten die Bühne und legten auch gleich so richtig los. Die gut aufgelegten und spielfreudigen Melker gaben ihren "Dorfrock - frisch von der Weide" zum Besten und sorgten für allerbeste Stimmung. Ein brechend volles LaLi, wer da war, war begeistert.

Die zwei Spaßvögel Alfred Spohr und Hans Appold machten schon vor 25 Jahren als Mitglieder der Klamaukband "Schulzkes Skandal Trupp" die Hamburger Szene unsicher, hatten ihre ersten TV Auftritte und brachten ihre ersten Schallplatten heraus. Zusammen mit Peter und Farhad  wenden sich die Beiden nun als „DIE MELKER“ speziell der norddeutschen „Humor- und Erlebniswelt“ zu. Sie präsentieren „die wahre Geschichte des Rock'n'Roll - Songs und Enthüllungen von und über Elvis, Rod Stewart, Howard Carpendale, die Beatles - dazu Erinnerungen an die gute alte Zeit des Dorf-Rock“ - das Publikum mitten drin. Alfred befand sich höchst selten auf der Bühne, sondern agierte am liebsten entweder in der ersten Reihe ( bevorzugt auf den Stühlen, von denen die Damen eiligst ihre Handtaschen entfernten), zwischen den Zuschauerreihen oder am Tresen, an dem zu seinem Bedauern jedoch leider der Schnaps fehlte. Von dort wurden auch die Instrumentensoli von Alfred anmoderiert, mit großer Spielfreude wurde  gerockt  (Peter, Gitarre – Hans, Schlagzeug und Farhad, Gitarre), das fetzte so richtig und heizte dem Publikum noch mehr ein. Danach machten sich die „Kenner“ aus der Zuhörerschar bemerkbar und forderten die Band auf, ihre bekanntesten Songs zu spielen: "Was macht der Schwarzenegger da unter meinem Trecker?" „help me melken“, dazu legten DIE MELKER „eine heiße Gummistiefelsohle auf's Parkett“, getreu ihrem Motto: Dorfrock – frisch von der Weide.
DIE MELKER und das Langenhorner Publikum, das passte!

 

Für alle, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten, lautet die gute Nachricht: Sie kommen wieder, voraussichtlich im September 2012. Ja, Alfred, vielleicht haben wir dann sogar Schnaps im Angebot.

Also aufgepasst und frühzeitig (vier Wochen vor dem Termin) Karten sichern.

 

 

 


 

The fine Art of Blues and Boogie

 Ein Abend mit Henry Heggen und Günther Brackmann

 Freitag, 23. September 2011

Fast zwei Stunden Jazz und Boogie Woogie im LaLi – Henry Heggen, einer der bekanntesten Sänger und Blues-Harpspieler und Günther Brackmann, Blues’n’ Boogie Woogie-Pianist. Die befreundeten Musiker spielen seit annähernd 30 Jahren zusammen, was ihren Auftritten eine lockere, fast private Atmosphäre verleiht.

Henry Heggen, in Jacksonville (Florida/USA) geboren, ist seit Jahren eine

Blues – Sänger - Institution in Deutschland. Die Leidenschaft und Intensität mit der er auf der Bühne steht, brachte ihm auch den Spitznamen Mr. Natural of the Blues ein.  Er wirkte mit seinen Blues’n’Boogie Woogie authentisch und  spielte die Bluesharp emotional und intensiv. Mit seiner natürlichen und liebenswerten Art gelang es dem sympathischen Entertainer, dem Publikum mit seinen Blues- & Boogie Interpretation zu gefallen.  

Günther Brackmann ergänzte Henry Heggen’s Gesang mit seinem kraftvollen und virtuosen Stil. An diesem Abend gelang es den beiden Musikern von Anfang an mühelos, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, der Funken sprang über und zum Schluss hielt es niemanden mehr auf seinem Platz.

 

Ein besonderer Abend für alle Boogie Woogie & Blues Liebhaber.

 

 


 

Jan Fischer Bluesband begeisterte

das Langenhorner Publikum

 25. März 2011

 

 

Zum Ausklang der überaus erfolgreichen KulturMIX-Saison 2010/2011 war das Konzert der Jan Fischer Bluesband noch einmal ein Höhepunkt!  Blues, Boogie, Ragtime, Rock´n´Roll, das waren die stilistischen Schwerpunkte des abwechslungsreichen Programms der Band mit Jan Fischer am Klavier und seinen Bühnenpartnern Martin Friedenstab an der Gitarre und Andrew Krell am Kontrabass. Neben  ihren Instrumenten beherrschen die drei Musiker auch den Lead-Gesang hervorragend, was dieses Konzert besonders auszeichnete.

Jan Fischer durchstreift mit Stimme und dem Spiel auf dem Piano die gesamte Blueslandschaft. Klassischen Boogie Woogie, New Orleans Style oder Chicago Blues färbt er mit persönlicher Note, sein intensiver Kontakt zum Publikum und seine einfühlsame und energische Art am Klavier begeistern dabei nicht allein die Zuhörer, denn er ist ein gefragter Partner namhafter amerikanischer und deutscher Blues- und Jazzmusiker. Auch hier im Lali hatten wir ihn schon im März 2009 als „Spezial-Guest“ im Konzert von Big Daddy Wilson und Doc Fozz erlebt.

Martin Friedenstab gehört zur ersten Wahl hiesiger Bluesgitarristen, dem es offenbar gelungen ist, seinen eigenen Blues-Sound zu entwickeln. Sein rasantes Gitarrenspiel, seine Soli und der authentische Gesang wurden vom Publikum gefeiert und ließen seine Liebe zum Mississippi-Blues erkennen.  

Andrew Krell ist ganz offenbar Kontrabassist mit Leib und Seele! Seine Spielfreude und seine herausragende Technik begeistert die Zuhörer immer wieder auf’s Neue,  der Umgang mit seinem Instrument, die „percussiven“ Schläge auf die Saiten konnten tatsächlich auch ein Schlagzeug ersetzen. Er zählt sicher zu den besten Bassisten der Szene.

Die Band bescherte dem Publikum im LaLi einen mitreißenden Abend. Ausgefeilte Arrangements, dreistimmiger Gesang, viel Leidenschaft, ordentlich Drive und ein intensiver Publikumskontakt ließen den Funken überspringen und sorgten für allerbeste Stimmung – vom ersten Moment an.

Ja und wer hätte gedacht, dass es sogar in Langenhorn Talente gibt, die in der Lage sind, sozusagen als „Spezial-Guest“ spontan aufzutreten: Hendrik Südhaus hatte die Band bei anderer Gelegenheit einmal mit seinem Spiel auf der Mundharmonika ergänzt und konnte sein Können nun auch im LaLi unter Beweis stellen.

Ein gelungener Konzertabend mit einer Band, die mit ungewöhnlicher Spielfreude die Herzen des Langenhorner Publikums im Sturm eroberte.

 

 

 


 

Erheitern Sie Ihren Horizont

Kabarett „die antenne“

25. Februar 2011

 

 

Liebhaber guter Pointen und witziger Dialoge kennen sie seit 30 Jahren: „die antenne”. Ihre  Jubiläums-Tournee führte die sechs Damen und sechs Herren erstmalig auch nach Langenhorn, mit ihrem aktuellen Programm  „Erheitern Sie Ihren Horizont!“ eroberten sie das Langenhorner Publikum im ausverkauften LaLi sozusagen im Handumdrehen.

Zu den aktuellen politischen Highlights enthielt ihr Programm auch Höhepunkte aus früheren Aufführungen: Da waren u. a. die Bauern Hinnerk und Claas, die ihre Ansichten über Rinder, Schweine und Volksvertreter zum Besten gaben, das Damenkränzchen, das sich bei Likör und Butterkuchen über „Männerprofile“ austauschte, es ging um „do you speak deutsch“, um Gesundheitspolitik und die Banker, die ihre Kunden wie rohe Eier behandeln („man haut sie in die Pfanne“), um Lösungen zu Hartz IV und Antworten zur Erderwärmung, Machenschaften der

Pharmaindustrie und die umweltgerechte Bestattung(Mülltrennung bis zum Ende). Kaum ein Thema wurde ausgelassen, originelle Songs rundeten das Programm ab.    

1980 wurde „die antenne“ gegründet, im Rahmen des Kulturkreises Walddörfer in Volksdorf fanden sich Theater- und Literaturliebhaber zusammen, um ein Kabarett zu gründen, „das sowohl Publikum als auch Akteuren gleichermaßen Spaß machen sollte“. Heute besteht „die antenne“  aus sechs Damen und sechs Herren, aus der Gründerzeit sind noch drei Personen dabei. Der Spaß am Wortwitz und an einer guten Pointe verbindet sie - Anwältin und Hamburg-Führerin, Hausfrau und den EDV-Fachmann, Richter und Rentner - in ihrem heiteren, aber ernsthaft betriebenen Hobby.

Das Kabarett „die antenne“ wurde im März 2001 mit dem „Wandsbeker Kulturpreis“ geehrt.

 


 

DieBallroom Buskers

21. Januar 2011

 

 

 

Auf diesen Abend hatten sich die Zuschauer schon sehr gefreut und erschienen zahlreich, um sich auf eine Zeitreise in die Swing Ära der 30er Jahre mitnehmen zu lassen. Die Fördermitglieder und Sponsoren des Vereins KulturMIX in Langenhorn e.V. wurden an diesem Abend als Gäste besonders willkommen geheißen, als Dank für die Unterstützung des Vereins.

Dann - im Halbdunkel ging ein Zigaretten-Girl mit Bauchladen im Zuschauerraum umher – kamen die „Ballroom Buskers“ auf die Bühne und der Swing begann. Längst vergessene Songs und Swing-Raritäten wechselten sich mit Evergreens ab und die Spiel- und Tanzszenen entsprachen ganz der Stilistik der frühen "Soundies". Zu sehen waren Originalswingtänze, darunter natürlich der aus dem Charleston entstandene „Lindy- Hop“, der später auch Jitterbug genannt wurde und der Balboa - die stilechte Garderobe von Tänzern und Musikern rundeten das Bild ab. Allein das Zuschauen war ein großes Vergnügen.

Die „Ballroom Buskers“ haben sich ganz der New Yorker Swing-Ära verschrieben und brachten das Flair dieser Zeit auf die Bühne - man glaubte sich zurückversetzt in diese Epoche. Aus allen Himmelsrichtungen waren die Musiker zu diesem Konzert angereist, um das Publikum in eine fast schon vergessene Zeit zu entführen. Es waren Dagmar (Frances) Cohnen – Gesang, Melf Hollmer -  Trompete und Gesang, Kay Franzen am Klavier, Kai Stemmler am  Kontrabass und Nils Conrad brillierte am Schlagzeug. Uwe Harm, Gitarre, und Dagmar (Frances) Cohen führten durch das Programm und für den Augenschmaus sorgten Steffi Fuchs, Martin Bierschenk und Frances Cohnen mit ihren gekonnten Tanzeinlagen.

Die Anhänger des „Swing“ waren von dem Abend begeistert und verließen nach dem Konzert bes(ch)wingt das LaLi.

 

Aktualisiert am 10. November 2011

                                           

 


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